Manche Leute sind einfach so begnadet einfach. Fussball ist unser Leben und sonst gibt’s nix. Schönes Beispiel für die Ernsthaftigkeit, mit der die Sache betrieben wird.
Add comment März 20, 2007
In meinem Film bin ich Gott und stehe über Hitler
Der Film von Dani Levy “Mein Führer. Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler.” löst eine kontroverse Debatte über die Frage aus: darf man über Hitler lachen? Der Regisseur und Drehbuchautor Dani Levy, zunächst der Verharmlosung des Naziterrors unverdächtig, da selbst Jude äußert sich in einem Zeitinterview so, dass dieser Film Ausdruck seines Traums sei: “Ich könnte für dieses eine Mal die Regeln des nationalsozialismus bestimmen, ich könnte mit subversiver Fantasie in die Geschichte eingreifen, ich
schriebe den Nazis die Texte und lieferte sie ans Messer.”
Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland zeigt deutlich weniger Vorstellungsvermögen, Hitler „sei kein putziger Räuber Hotzenplotz“ Henryk M. Broder bemerkt im Spiegel „Dass der größte Feldherr aller Zeiten in der Badewanne Schiffchen versenken mit sich selbst spielt und dabei absäuft, ist auch nur bedingt komisch und trägt wenig zur Entdämonisierung der Person bei. Ganz anders sieht das der Intendant des WDR Fritz Pleitgen: „Nach den kontroversen Vorbesprechungen in der Presse habe ich mir den Film mit besonderer Aufmerksamkeit angesehen. Mein Urteil: Dani Levy ist das Wagnis gelungen. Wir haben uns im WDR in vielen Sendungen mit Hitler auseinandergesetzt, aber nie auf diese Art und Weise. Dani Levy hat es geschafft, auf gnadenlos parodistische Art und Weise das Nazi-System zu entlarven.
Add comment Januar 16, 2007
Petition
So husch, husch Ihr Friedensbewegten, Unverzagten und sonstigen letzten Bastionen der 60er-Revoluzzer. Hier ist es Zeit – und zwar allerhöchste – mal wieder für den Bürger und seine freiheitlichen Grundrechte einzutreten: Wider den Wahlomaten:
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=321
Wehren wir uns jetzt sofort gegen die Abschaffung des guten alten, sich Betrugsversuchen völlig physisch widersetzenden Wahlzettels: Zeit nur noch bis morgen, den 28.11.2006
Text der Original-Petition:
Der Petent fordert die ersatzlose Streichung des § 35 Bundeswahlgesetz (Stimmabgabe mit Wahlgeräten).
Begründung:
Ein fundamentales Prinzip der Demokratie ist die Öffentlichkeit des gesamten Ablaufs von Wahlen. Bei Wahlen per Stimmzettel und Urne kann jedermann die Korrektheit des Wahlablaufs von der Aufstellung der Urne bis zur Auszählung und Feststellung des Ergebnisses kontrollieren.
Werden Wahlcomputer (Wahlgeräte) eingesetzt, wird ein einfaches, unzählige Male erprobtes, evaluiertes und bewährtes System durch ein komplexes, von nur wenigen Einzelnen überprüfbares System ersetzt. Ordnungsgemäßes Funktionieren und Manipulationssicherheit der eingesetzten Wahlcomputer werden zur unabdingbaren Voraussetzung der Integrität einer Wahl.
Die Zulassung eines Gerätes zur Wahl wird nach §35 BWahlG (und anderen Vorschriften) im Wesentlichen erteilt, wenn die Physikalisch-Technische-Bundesanstalt im Auftrag des Innenministeriums bei der Prüfung eines einzigen Geräts einer Bauart keine Mängel feststellt. Im Gegensatz zu einer Wahl mit Zettel und Urne, bei der jeder Wahlberechtigte in der Lage ist, den Wahlablauf zu prüfen und das Ergebnis einer Überprüfung zu beurteilen, wird einfachen Bürgern eine Prüfung der Wahlcomputer verwehrt und deren interne Funktionsweise geheim gehalten.
Ein einzelnes Gerät kann von einer Gemeinde eingesetzt werden, wenn der Hersteller versichert, dass es baugleich zu einem geprüften Gerät ist. Eine Kontrolle, ob dies der Fall ist oder ob das Gerät möglicherweise bis zu seinem Einsatz von Dritten manipuliert wurde, ist nicht vorgesehen, ist weder für Wahlvorstand, noch Wähler noch Wahlbeobachter möglich und findet nicht statt.
Die einzige Kontrolle der Geräte findet nach §35 BWahlG durch das Innenministerium und den Hersteller statt. Dies ist im Gegensatz zur Kontrolle durch Jedemann bei Wahl mit Wahlzettel und Urne nicht akzeptabel.
Auch die Überprüfung einer Wahl und die Aufklärung von Wahlbetrug nach Wahlen, wie beispielsweise 1989 in der DDR oder 2002 in Dachau, ist stark auf die physische Existenz von Wahlzetteln angewiesen und wird durch den Einsatz von Wahlcomputern wesentlich erschwert, wenn nicht gar unmöglich.
Aus den dargelegten Gründen schränkt der Einsatz von Wahlcomputern, wie er in §35 BWahlG geregelt wird, die Öffentlichkeit und damit die Legitimität von Wahlen unnötigerweise auf gefährliche Weise ein. Der Deutsche Bundestag möge daher durch Gesetz die Aufhebung des §35 BWahlG beschließen.
Add comment November 27, 2006
Vom Zauber der ersten Liebe
So zart,poetischund offen wie Snorre Björksonhat schon lange keiner über große Gefühle geschrieben.
Nach der letzten Zeile dieses Buches legt man es nicht einfach beiseite und greift zum nächsten. Dieses Buch klingt nach,und das nicht nur wegen der Bachschen Musik,die den Roman durchzieht. Es ist die Geschichte ansich und die Art,wie sie erzählt ist: »Ich war nie mit ihr tanzen.Ich bin auch nie mit ihr im Kinogewesen. Ich habe nie Popcorn inden nächtlichen Himmel geworfen für ihren schönen Mund«, und trotzdem ist es die zärtliche und überaus sensible Geschicht eeiner Jugendliebe,die eigentlich so gar nicht in der heutigen Zeitspielen kann,nimmt man einschlägige Medien und tägliches Erleben als Maßstab: Holtes, dreiJahre jünger, liebt Josse, und siel iebt Bach. Sie begegnen sich zufällig im Posaunenchor auf einem Friedhof an einem Novembertag in einer niedersächsischen Kleinstadt.
Add comment September 21, 2006
Bombay zwischen Macht und Mafia
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Inspektor Sartaj Singh,ein eigen-williger Polizist von traurigerGestalt,der zu den interessantesten Figuren in dem wunderbarenGeschichtenband »Die fünf Seitendes Lebens« gehörte. Nun hatChandra einen gewaltigen Romanum den Sikh-Inspektor herumgewoben,ein Werk,das mit der epischen Breite und dem großen Atem der Realisten des 19.Jahrhunderts auf weit mehr als tau send Seiten eine Stadt zu erfassenversucht,die eigentlich keine Stadt mehr ist,sondern eine Weltfür sich – Bombay.
Add comment September 21, 2006
Mythos Kinski
Klaus Kinski – Star am Randedes Wahnsinns,Choleriker undGarant für Skandale,dämonischer Sexmaniac,der Regisseure quälteund Filme wie am Fließbanddrehte.Der Mensch dahinterbliebein nicht zu fassendes Phantom. Gestützt auf zahlreiche Dokumente, zeichnetder Filmkritiker und Journalist Christian David diesen faszinierenden Schauspieler,bei dem sich überragendes Talent mit völliger Unfähigkeit zum Kompromiß paarten.Mit Claude Lelouch,Werner Herzog, Bruno Ganz,Michael Jürgs kommen etliche Weggefährten zu Wort.Diese erste umfassende Biographieüber Klaus Kinski erscheint zu seinem 80.Geburtstag am 18.Oktober.
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Add comment September 21, 2006
Deutschland ist erneuerbar
Deutschland ist erneuerbar – die Welt auch»Wenn wir die ökologische Krisevon innen verstehen,werdenUmwelttechnik und Umweltethikzwei Seiten derselben Medaille.«(Franz Alt)Zunehmende Naturkatastrophenverursachen Milliardenschädenundbedrohen Leben.Der preis-gekrönte TV-Moderator underfolgreiche Autor Franz Alt zeigtin seinem Buch (»Zukunft Erde«.AtV 7056-X.N8,95) an Bei-spielen aus der ganzen Welt,wiepositiv erneuerbare Energien fürWirtschaft und Arbeitsmarktsind.Film & Fernsehen
Impressum: Aufbau Verlagsgruppe GmbH
Add comment September 21, 2006
Ästhetik
Die Alltagssprache verwendet den Ausdruck ästhetisch oft als Synonym für „schön, geschmackvoll, ansprechend“. In der Wissenschaft dagegen bezeichnet der Ausdruck die gesamte Kategorie von Eigenschaften, die darüber entscheiden, wie wir Objekte wahrnehmen, auch und insbesondere, ob wir sie als schön oder hässlich empfinden.
Bis zum 19. Jahrhundert wird Ästhetik (gr. aísthesis: Wahrnehmung) häufig mit der Lehre von der Schönheit (Kallistik) gleichgesetzt. Die Philosophie ist inzwischen von diesem Verständnis abgerückt. Sie versteht „Ästhetik“ meist entweder als die Theorie und Philosophie der sinnlichen Wahrnehmung, oder aber als (soziologische) Theorie von Kunst bzw. Design. Demnach entscheiden über den ästhetischen Wert eines Objekts nicht die Begriffe “schön” und “hässlich”, sondern die Art und Weise der Sinnlichkeit und/oder Sinnhaftigkeit in Verbindung mit dem Zeichensystem des Objekts. Empirische Wissenschaften wie die experimentelle Psychologie dagegen sprechen nach wie vor von Ästhetik als dem Versuch, die Kriterien zu erfassen, nach denen Menschen Dinge – auch jenseits der Kunst – als “schön” oder “hässlich” beurteilen. Dies entspricht auch dem Begriff aesthetics, wie er im angelsächsischen Raum noch verwendet wird.
Jüngere Ansätze versuchen, Philosophie und Wissenschaft zusammenzuführen.
Add comment September 21, 2006
